Schule der magischen Tiere

Diesmal wünschten sich meine Yoginis eine Stunde zum Film „Die Schule der magischen Tiere“. Diesem Wunsch wollte ich nachkommen. 

Nach unserer Begrüßung und unserem Aufwärmlied habe ich ihnen erzählt, dass wir heute in den magischen Wald gehen, um dort magische Tiere zu finden. Jedes Kind wird am Ende ein magisches Tier an seiner Seite haben.

Schon war die Freude und Aufregung groß. Für den Bewegungsteil habe ich sie einfach mal frei zum Titelsong des Films tanzen lassen. 

Dann habe ich Asana Karten verdeckt am Boden verteilt und die Kinder konnten weiter zur Musik tanzen. Bei Musikstopp mussten sie zu einer Karte laufen und diese heimlich ansehen. Dann durfte jedes Kind seine Asana vorzeigen und die anderen mussten erraten, welches magische Tier sich da hinter versteckt. 

Nun gut aufgewärmt begaben wir uns auf die Reise in den Wald. Wir sahen magische Bäume ,Blumen, Pilze, begegneten Tieren, die nicht magisch sind wie zum Beispiel Ameisen, Frösche, Mäusen, Bären. Wir sind auch der Waldfee begegnet und den Glühwürmchen, welche für uns leuchteten. Mal mussten wir uns durch dichtes Gebüsch schlagen, durch den Wald schleichen, über den Bach von Stein zu Stein springen, auf Zehenspitzen laufen, oder durch hohes Gras gehen. Doch plötzlich, wenn der Nebel aufkam und uns die Sicht versperrte (hierzu mussten die Kinder sich ein Chiffontuch über den Kopf geben und es wegpusten, um wieder klare Sicht zu bekommen), war es Zeit für das magische Tier. Nun kam die magische Kugel zum Einsatz, ich rollte diese in einem Reifen wie bei Roulette, und dort wo sie zu stehen kam, dieses Kind bekam nun sein magisches Tier. Es war so viel Spannung und Vorfreude in der Luft, es war richtig magisch. Das auserwählte Kind durfte dann in einen Sack mit ganz vielen Kugel greifen und ich erklärte dazu immer, dass genau die Kugel, mit dem richtigen magischen Tier unter seine Finger kommen wird, dass das magische Tier dich aussucht, deine Energie spürt und genau zu dir kommt. Das magische Tier kam mit einem Edelstein und die Kinder waren begeistert. Dann konnte das Kind die Asana seines Tieres vormachen und alle machten diese nach. Dann ging es weiter durch den Wald bis wieder der Nebel kam und das nächste magische Tier zum Vorschein kam. 

Danach war es Zeit für unseren Schwur:

Niemals, niemals sprechen wir mit anderen über das magische Tier.

Das magische Yogatier ist geheim, so soll es für immer und ewig sein.

 

Hierzu habe ich mir folgenden Flow überlegt:

Lotussitz und Drehbewegung nach rechts und nach links -soll niemals andeuten 

Sprechen- Finger an den Mund psst

Anderen -Vorbeuge mit Armen „alle“ andeuten 

Magisches Tier- hochkommen zu großer Sonne 

Geheim- Stellung des Kindes 

Immer und ewig -Namasté.

Den Schwur haben wir dreimal aufgesagt.

 

Dann ging im Wald langsam der Mond auf. Wir haben den Mondgruß zweimal gemacht.

Nun konnten sich die Kinder entspannt auf den Rücken legen ,ihre Augen schließen, ihr magisches Tier auf ihr Herz legen, ich gab ihnen die Chiffontücher über die Augen. Sie atmeten tief ein und aus und das magische Tier brachte ihnen noch ihre Stärken.  Ich erklärte ihnen, dass jedes magische Tier für etwas steht, etwas besonders gut kann, eine besondere Eigenschaft hat, die es mit seinem Menschenkind teilt.  

Diese kurzen Sätze auf Kärtchen geschrieben, habe ich den Kindern dann verteilt und sie ihnen vorgelesen.

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